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Der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan wurde vom Stadtrat getroffen, ein Realisierungswettbewerb bereits durchgeführt, das Ergebnis wurde im Herbst 2019 vorgestellt und der Siegerentwurf von Palais Mai soll als Grundlage für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan dienen.

Der Aufstellungsbeschluss setzt (ohne dazu bereits irgendwas geprüft zu haben!) ganz naiv die Aufnahmefähigkeit der vorhandenen Infrastruktur (Verkehr, Schulen) voraus und die Vereinbarkeit mit Wasser- und Naturschutz.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat dabei eine Jury einen urbanen und auf Maximalbebauung ausgerichteten Quartiersentwurf für „kollektives Wohnen“ zum Sieger erklärt, der sie durch „eine Großform, geschlossen aber durchlässig, in der Mitte des Grundstücks“ überzeugte, „mit maßstäblich erfassbaren Baukörpern und kurzen Fassadenfronten“ sowie „spannungsvoll angeordneten“ vier „Wohnhöfen mit Sichtbezügen“, durch welche die „große Raumwirkung insgesamt erlebbar“ sei.

Die Jury bejubelt den Entwurf eines Megaprojekts: Die „Kompaktheit der Bauform“ und hohe Geschossfläche gewährleiste Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und es entstehe „ein Ort mit hoher Identität“.